Kletter- und Alpinlager auf der Bäregg – 2025

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Eine Woche Alpin- und Kletterlager auf der Bäregg im August – und sie wird uns allen in bester Erinnerung bleiben. Schon ab dem zweiten Tag fühlte es sich an, als wären wir längst ein eingespieltes Team. Die vielen Begleitpersonen, die im Verlauf der Woche dabei waren, ergänzten sich wunderbar. Trotz der Wechsel blieb die Gruppe stabil und vertraut, und alle konnten sich darauf verlassen, dass Sicherheit und Miteinander an erster Stelle standen.

Wetter zum Staunen

Das Wetter war schlicht ein Geschenk. Während in anderen Regionen Unwetter tobten und das Mittelland glühte hatten wir auf der Bäregg eine kleine Schönwetterinsel: Sonne, angenehme Temperaturen und nur ganz vereinzelt ein paar Wolken. Perfekte Bedingungen, um das Lagerprogramm ohne Einschränkungen zu genießen.

So wurde geplant

Die Aktivitäten des nächsten Tages wurden abends in offenen Sitzungsrunden mit Begleitpersonen und Teilnehmenden geplant. Rückmeldungen, Ideen und Wünsche flossen direkt ein. So entstand ein Programm, das sich – je nach Wetter und verfügbaren Begleitpersonen – soweit wie möglich an den Bedürfnissen aller orientierte.

Und dieses Programm hatte einiges zu bieten: Mehrseillängen, Sportklettern in Sektoren mit wohlklingenden Namen wie Seilbähnli, Yosemite und Barrierefrei, eine eindrückliche Wanderung zum Gletschertor am Oberaargletscher, eine fordernde Alpinwanderung aufs Sidelhoren und das spektakuläre Abseilen an der Staumauer. Daneben gab es die kleineren, aber nicht weniger schönen Momente: Tiere beobachten, Steinmännchen bauen oder beim Strahlen auf Entdeckungsreise gehen.

Gut versorgt – von morgens bis abends

Kulinarisch wurden wir bestens versorgt von Erica, die uns nicht nur hervorragend bekochte, sondern auch aktiv am Lagerleben teilnahm – mit tollen Fotos, Gesprächen und tatkräftiger Unterstützung auch am Fels.

Das Morgenritual der Sandwichstrasse lief meist wie geschmiert (je nach Härtegrad der Butter) und sorgte für gute Laune.

Darüber hinaus packten alle selbstverständlich mit an, sei es beim Eindecken, Abwaschen oder Aufräumen. Ein fester Ämtli-Plan war gar nicht nötig – alle brachten sich ein, und das machte vieles unkompliziert.

Nach den Aktivitäten am Berg und einem guten Abendessen war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Die Abende auf der Hütte entwickelten ihren ganz eigenen Rhythmus: Mal wurde intensiv Brändidog oder Uno gespielt, mal saßen wir draußen und schauten in den Sternenhimmel. Besonders legendär wurde der Tisch-Boulder – eine improvisierte Kletterroute am Hüttentisch, die so manchen Ehrgeiz weckte und für viele Lacher sorgte. Diese entspannten Stunden, in denen man einfach zusammensaß, waren genauso wertvoll wie die großen Touren am Tag.

Ein Zwischenfall mit gutem Ausgang

Einziger Wermutstropfen war ein gesundheitlicher Zwischenfall, der einen REGA-Einsatz und eine Nacht im Spital erforderlich machte. Zum Glück besserte sich der Zustand rasch, sodass wir die Woche anschließend wieder vollständig gemeinsam fortsetzen konnten.

Zum Schluss

So bleibt dieses Lager in Erinnerung: als Woche voller Sonnenschein, abwechslungsreicher Aktivitäten, gutem Essen und vor allem viel guter Laune und schönem Miteinander.

Danke an alle Teilnehmenden und Begleitpersonen – es hat sehr viel Freude gemacht!

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