Schneeschuhtour 2026 – Ricken/Bildhaus

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An einem jener Wintertage, an denen einfach alles stimmt, startete unsere Schneeschuhtour im Ricken/Bildhaus. Schon beim ersten Schritt knirschte der Schnee unter den Schuhen in jener angenehmen, trockenen Art, die nur echter Pulverschnee haben kann. Über uns leider oft Nebel, doch ab und zu zeigte sich ein tiefblauer Himmel, die Sonne stand klar und kräftig am Firmament, und selbst im Schatten glitzerte die Landschaft wie mit Diamanten besetzt.

Der erste Anstieg führte uns sanft durch verschneite Wälder, wo sich die Äste unter der weissen Last bogen. Jeder Atemzug war frisch und das rhythmische Stapfen der Schneeschuhe wurde schnell zu einem meditativen Klang. Der Schnee war so federleicht, dass man tatsächlich das Gefühl hatte, auf Wolken zu gehen.
Etwas unterhalb der Alp Egg angekommen, legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Die Sonne wärmte die Gesichter, Dampf stieg von heissen Getränken auf, und das Lachen hallte weit über die stillen Schneeflächen. Es herrschte dieses besondere Gefühl, das man nur an solchen Tagen kennt – wenn Natur, Bewegung und Freude nahtlos ineinandergreifen.

Der Rückweg verlief fast wie von selbst. Die Spuren des Aufstiegs wurden durch weitere, diesen wunderbaren Tag geniessende Scheeschuhläufer verwischt, doch die Erinnerung an die glitzernde Weite und das gemeinsame Erlebnis trug uns mühelos hinab. Immer wieder blieb jemand stehen, um einen letzten Blick auf die funkelnde Höhenwelt zu werfen – als wollte man diesen Moment festhalten, bevor er im Alltag verblasst.

So schloss sich eine Tour, die mehr war als nur eine Wanderung: Sie war ein Innehalten in der winterlichen Stille, ein Eintauchen in Leichtigkeit und strahlende Naturfreude – ein Tag, der noch lange nachklingen wird, wie das leise Knistern von Schnee unter den Füssen.

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